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Wie wird ein Solardachkataster erstellt?

Dreidimensionale Oberflächenmodelle als Datengrundlage

Für die Erstellung eines Solardachkatasters wird ein digitales Oberflächenmodell benötigt, das die Erdoberfläche in dreidimensionaler Form beschreibt. Aufgrund der hohen Genauigkeit bilden Airborne Laserscannerdaten die optimale Basis für eine derartige Untersuchung. Liegen keine Laserscannerdaten vor, besteht darüber hinaus die Möglichkeit ein Solardachkataster aus hochauflösenden Luftbildern (mind. 20 cm Bodenauflösung) abzuleiten.

Zur Detektion aller Dachseiten im Bezugsraum hat Geoplex eine eigene Gebäudeerkennung entwickelt. Auf Basis von Airborne Laserscannerdaten erkennt die vollautomatische Technologie mindestens 95 % aller Gebäudeobjekte - von der Garage bis zum Industriekomplex. Dabei ist es möglich die amtlichen Liegenschaftsdaten (ALK) einzubeziehen, um die Genauigkeit der Gebäudeumrisse zu erhöhen.

Auf Basis der ermittelten Dachseiten kann nun die Eignungsbewertung im Hinblick auf ihre Eignung für die Nutzung von Solarenergie erfolgen.

Um die einzelne Dachseite einer Gesamteignungskategorie zuzuweisen, sind die vier wesentliche Standortfaktoren zu beachten:

Nachdem alle wesentlichen Standortfaktoren berechnet sind, erfolgt die Kategorisierung der erkannten Dächer hinsichtlich ihrer Eignung für die Nutzung von Solarenergie. Abschließend werden die Ergebnisse in einer Internetkarte für die Öffentlichkeit aufbereitet: